Die unreine Haut – Tipps & Tricks

Nicht nur unter Jugendlichen in der Pubertät ist die unreine Haut weit verbreitet. Auch Erwachsene können von unreiner Haut betroffen sein.

Die unreine Haut kann entweder durch genetische Veranlagungen oder durch hormonelle Faktoren entstehen. So klagen viele Jugendliche während der Pubertät über unreine Haut oder Akne, aber auch während der hormonellen Veränderung in der Schwangerschaft kann es zu unreiner Haut kommen.

Die unreine Haut

Obwohl die Veranlagung für unreine Haut nicht unbedingt beeinflussbar ist, kannst du durch Lebensgewohneheiten wie Stress, ungesunde Ernährung oder eine falsche Pflege die Entstehung oder Verschlimmerung von unreiner Haut beeinflussen.

Die unreine Haut zeigt besonders an Stirn, Nase und Kinn, aber teilweise auch am Dekolletè und am Rücken Unreinheiten.

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kurz & knapp: charakteristika der unreinen Haut
grobe Poren
Haut erscheint kräftig & dick
Haut hat einen Fettglanz
Mitesser & Hautunreinheiten
widerstandfähig
Wie du die unreine Haut pflegen solltest

Mit deiner Hautpflege verfolgst du ein Hauptziel: Du möchtest Unreinheiten entfernen und der Entstehung neuer Unreinheiten entgegenwirken. Dazu soll die Talgproduktion reduziert und Mitesser entfernt werden.

Deine unreine Haut liebt Retinolderivate, Nicotinamid, Allantoin, Fruchtsäuren und Salicylsäure.

Hautpflegeroutine bei unreiner haut

Reinigung: Eine gründliche Reinung ist bei deiner Haut zwar super wichtig, aber dennoch solltest du darauf achten, dass du deine Haut beim Reinigen in keinem Fall schädigst.

Eine richtige Reinigung ist wichtig um verstopfte Poren zu befreien und der Bildung von neuen Unreinheiten entgegenzuwirken. Greife bei der Reinigung deines Gesichts auf saure Syndets oder fettfreie Reinigungsgele zurück und vermeide stark entfettende Reingungsmittel, da deine Haut auf diese mit einer verstärkten Talgprodukten reagiert.

Bei unreiner Haut sind Peelings super um die oberste Hornschicht abzutragen und verstopfte Poren zu öffnen. Je nach den Bedürfnissen deiner Haut kannst du diese Peelings mehrmals pro Woche verwenden – denke aber daran, dass deine Haut abends besonders anfällig ist und du Peelings lieber nicht am Abend verwenden solltest.

Da komedogene Inhaltsstoffe dafür sorgen, dass sich vermehrt Mitesser bilden, solltest du diese in jedem Fall meiden. Da auch Seifen komedogene Fettsäuren enthalten, sind sie zur Reinigung deiner Haut eher weniger geeignet.

Zu den komedogenen Inhaltsstoffen gehören unter anderem Cetylalkohol, Erdnussöl, Kakaobutter, Kokosöl, Lanolin, Maiskeimöl, Olivenöl und Sesamöl.

Mitesser und Pickel solltest du in einer regelmäßigen Aknetoilette fachgerecht von einer Kosmetikerin entfernen lassen.

Tonisieren:  Mit Hilfe eines Gesichtswassers kannst du nicht nur für eine Erfrischung deiner Haut sorgen, sondern sie auch von den letzten Resten deines Reinigungsproduktes befreien. Greife auf Gesichtswässer mit einer Alkoholkonzentration von bis zu 30 % zurück, die keratolytische (z.B. Fruchtsäure, Salicylsäure) und entzündungshemmende Inhaltsstoffe enthalten.

Pflege: Am Tag kannst du auf leichte Emulsionen zurückgreifen, die gerne einen leicht sauren pH-Wert haben dürfen. Achte tagsüber immer auf einen ausreichenden Sonnenschutz. Deine Haut liebt am Tag und in der Nacht keratolytische Zusätze (z.B. AHA/Fruchtsäuren oder Salicylsäure), hautberuhigende und pflegende Inhaltsstoffe.

In der Nacht kannst du gerne auf eine Nachtcreme zurückgreifen, die einen etwas höheren Fettgehalt als deine Tagescreme hat.

Gut zu wissen: Wenn du Pickel verschwinden lassen möchtest, greife am besten auf einen Abdeckstift in einer hellgrünen Farbe zurück, da diese die Rötungen besser verschwinden lassen als die üblichen braunen Abdeckstifte.

Zusätzliche Pflege:  Wenn du deine Haut zusätzlich pflegen möchtest, kann du auf speziell für deinen Hauttyp konzipierte Ampullen zurückgreifen.

Quellen

„Körperpflege und Kosmetik“ – Sabine Ellsässer, Springer, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage

„Kosmetische Dermatologie – Dermokosmetische Produktempfehlungen nach Hauttyp“ – Juliane Christina Hönigl, Diplomarbeit

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